Unsere Lehre in Zeiten der Corona-PandemieEN

Als Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ist uns wichtig, in Zeiten der Corona-Krise nicht einfach business as usual zu betreiben. Stattdessen wollen wir gemeinsam mit unseren Studierenden trans- und interdisziplinär an, mit und in der Krise lehren und lernen. Hierfür haben wir in den letzten Semestern jeweils eine große interdisziplinäre Ringvorlesung in alle unsere Studiengänge integriert und für externe Studierende sowie alle Interessierten geöffnet. Für das Sommersemester 2021 haben wir unser Format weiterentwickelt und das digitale Symposium Narrative des Wandels – Praktiken und Perspektiven neuer Institutions- und Gesellschaftsgestaltung vom 15. bis 17. Juli 2021 ausgerichtet.

Hier finden Sie die Video-Dokumentationen unserer Ringvorlesungen und des Symposiums:

Des Weiteren hat sich eine Gruppe Studierender zusammengefunden, um im Verbundprojekt „Geschichten des Gelingens“ unter fachlicher Beratung von Prof. Dr. Lars Hochmann – eigene narrative Forschungsprojekte zu entwickeln. Anhand eines gemeinsamen konzeptionellen Rahmens wurden Expert:innen-Interviews in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern wie Landwirtschaft, zivilgesellschaftliches Engagement für Geflüchtete, Kulturbetriebe und weitere geführt und ausgewertet. Das Verbundprojekt zielt auf die Identifikation, das Verstehen, die Verallgemeinerung sowie die Verbreitung von kreativen Bewältigungsweisen ökonomischer Akteur:innen in Reaktion auf die Corona-Pandemie zur Etablierung einer nachhaltigen Wirtschaft. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel “Geschichten des Gelingens. Inmitten von Krisen Wandel gestalten” im Juni 2021 veröffentlicht und sind hier einzusehen.
Das Projekt wird ab dem Wintersemester 2021/22 in die zweite Runde gehen.

Auf unserem Blog  #coronaverstehen werden Beiträge zu Forschungsprojekten, Kommentare zur gegenwärtigen Krise oder auch studentische Projekte veröffentlicht, um so einen weiteren Beitrag im gegenwärtigen Diskurs zu leisten.