Unsere Lehre in Zeiten der Corona-Pandemie

Als Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ist uns wichtig, in Zeiten der Corona-Krise nicht einfach business as usual zu betreiben. Stattdessen wollen wir gemeinsam mit unseren Studierenden trans- und interdisziplinär an, mit und in der Krise lehren und lernen. Hierfür haben wir etwa im letzten Semester eine große interdisziplinäre Ringvorlesung „Die politische Ökonomie der Corona-Krise“ in alle unsere Studiengänge integriert und für externe Studierende sowie alle Interessierten geöffnet. Auch im Wintersemester 2020/21 findet wieder eine öffentliche digitale Ringvorlesung statt, diesmal unter dem Motto „Fight every crisis: Globale Perspektiven einer Post-Corona-Ökonomie“.

Zudem führen wir in allen für unsere Studiengänge üblichen Praxis- und Projektmodulen das transdisziplinäre Projekt „Chronist*innen der Krise“ durch. Darin heben wir gemeinsam wesentliche Aspekte der Krise handlungsnah ebenso wie theoretisch fundiert ans Licht und diskutieren sie mit der Öffentlichkeit.

Des Weiteren hat sich eine Gruppe Studierender zusammengefunden, um im Verbundprojekt „Geschichten des Gelingens“ (Arbeitstitel) unter fachlicher Beratung von Prof. Dr. Lars Hochmann – eigene narrative Forschungsprojekte zu entwickeln. Anhand eines gemeinsamen konzeptionellen Rahmens sollen Expert*innen-Interviews in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern wie Landwirtschaft, zivilgesellschaftliches Engagement für Geflüchtete, Kulturbetriebe und weitere geführt und ausgewertet werden. Das Verbundprojekt zielt auf die Identifikation, das Verstehen, die Verallgemeinerung sowie die Verbreitung von kreativen Bewältigungsweisen ökonomischer Akteur*innen in Reaktion auf die Corona-Pandemie zur Etablierung einer nachhaltigen Wirtschaft.

Alle weiteren Informationen lassen wir unseren Studierenden intern zukommen.

Auf unserem Blog  #coronaverstehen werden Beiträge zu Forschungsprojekten, Kommentare zur gegenwärtigen Krise oder auch studentische Projekte veröffentlicht, um so einen weiteren Beitrag im gegenwärtigen Diskurs zu leisten.