Beeinflussung und Manipulation in der Ökonomischen Bildung – Neue Studie von Silja Graupe

Wussten Sie, dass die ökonomische Bildung weltweit standardisiert ist und damit die Denkweisen von Millionen von Studierenden zu prägen vermag? Und dass dabei wenige Lehrbücher eine maßgebliche Rolle spielen? In den letzten Jahren sind nun ausgerechnet diese Lehrbücher national wie international in die Kritik geraten. Sie verstellten nicht nur durch ihre Weltferne den Blick auf die realen Prozesse der globalisierten Wirtschaft, sondern indoktrinierten zudem.

Was ist dran an dieser Kritik? Und was genau erweist sich als problematisch? Diesen Fragen ist Prof. Dr. Silja Graupe in einer aktuellen Studie im interdisziplinären Dialog insbesondere von Ökonomie und Kognitionswissenschaften anhand zentraler Beispiele nachgegangen. Dabei kommt sie zu dem Ergebnis: „Der Vorwurf der unbewusst bleibenden Beeinflussung der Meinungsbildung von Studierenden lässt sich weit stärker erhärten, als ich es selbst je erwartet hätte.“ Und weiter: „mit einer objektiven Wissenschaft hat dies alles sehr wenig zu tun.“

Die Studie sowie Begleitdokumente können hier heruntergeladen werden.