DFG- und ANR-Forschungsprojekt zur Philosophie der Mystik

„Teaching and Preaching with Patristic auctoritates – Meister Eckhart in France and Germany, past and present“: Gemeinsam mit der Meister Eckhart-Forschungsstelle des Max-Weber-Kollegs (Erfurt) und der équipe de recherches sur la mystique rhénane (geleitet von Marie-Anne Vannier, der Universität Lorraine / Metz) ist dem Institut für Philosophie der Cusanus Hochschule in einer gemeinsamen Ausschreibung von DFG und ANR ein Projekt genehmigt worden, welches bis zum 2021 den inhaltlichen und methodischen Umgang mit der Patristik bei Meister Eckhart untersucht.

Im Zentrum der Forschungen stehen dabei zugleich die Verfahren, wie Eckhart sich Texte aneignet – jenseits einer bloßen Rezeption, eines schlichten Zitierens. Auch Nikolaus von Kues und sein Verhältnis zur Patristik wie zu Eckhart werden unter die Lupe genommen. Harald Schwaetzer, Leiter des Institutes für Philosophie an der Cusanus Hochschule, übernimmt die Koordination der deutschen Forschungsgruppe.

An dem Projekt sind von deutscher Seite u.a. beteiligt: Andreas Speer, der Direktor des Thomas Instituts der Universität zu Köln, Rudolf Weigand, der Direktor und Leiter der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters, Universität Eichstätt-Ingolstadt, Freimut Löser, Vorsitzender der internationalen Meister Eckhart-Gesellschaft und Johann Kreuzer, Direktor des Instituts für Philosophie der Universität Oldenburg und geschäftsführender Direktor der an der Kueser Akademie angesiedelten gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung der Universitäten von Mainz, Oldenburg und Trier.

Neben den französischen Kollegen aus Metz, Paris, Rouen und Straßburg sind Forscher u.a. aus Italien und Russland eingebunden. Damit ist das Institut für Philosophie der Cusanus Hochschule in einem seiner wichtigsten Forschungsfelder, der spätmittelalterlichen philosophischen Mystik und Spiritualität, an einem international gewichtigen Forschungsprojekt maßgeblich beteiligt.