Erster Jahresempfang der Cusanus Hochschule: Gelebter Dialog

Erstmals hat die Cusanus Hochschule Freunde, Förderer, Studierende und Menschen der Region zum fortan jährlich stattfinden Jahresempfang eingeladen. Die rund 200 Gäste, die im Barocksaal des Klosters Machern versammelt waren, hatten Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven auf die vielen Facetten der Hochschule, deren erfolgreiche Entwicklung und das Denken und Lernen an diesem Bildungsort zu erleben. Gastredner Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker stellte dar, warum wir jetzt ,dran‘ sind, die ökologischen Krisen zu bewältigen. In einer emotionalen Rede stellte der Ko-Präsident des Club of Rome die Thesen des jüngst unter seiner Leitung erschienen Berichtes „Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“ vor. Zudem bemerkte er mit Blick auf die Cusanus Hochschule sehr treffend, dass „Ökonomie ohne Philosophie zwar möglich, aber sinnlos“ sei. Diesen Gedanken aufgreifend widmeten sich die beiden Absolvent_innen Florian Rommel und Johanna Hueck der Frage, warum die philosophische und ökonomische Reflexion notwendig ist, um diesem ‚Dransein‘ gerecht zu werden. Harald Schwaetzer verdeutlichte zudem sehr präzise, welchen wichtigen Beitrag die Naturphilosophie für eine neue gestaltende Begegnung mit Natur leisten kann.
Schließlich wurden die ersten Absolvent_innen des Pionierjahrgangs sehr herzlich von Hochschul- und Institutsleitung, sowie von Studierenden verabschiedet. Das wachsende Interesse an der Hochschule und die spürbare gegenseitige Verbundenheit von Hochschule und Region, machen Mut das ‚Dransein‘ als gemeinsame Aufgabe fruchtbar zu machen.