Frank Kupfer zum Kanzler der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung gewählt

Auf dem Foto ist Frank Kupfer zu sehen, wie er aus einem Fenster aus dem Hochschulgebäude, dem Dreikönigenhaus in Koblenz, herausschaut.

Die CHG hat einen neuen Kanzler. Der Akademische Senat der Hochschule hat in seiner Sitzung vom 19. Mai 2022 im Einvernehmen mit der Trägergesellschaft Frank Kupfer zum Kanzler gewählt. Der 54-jährige Sozialökonom überzeugte im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit der Stimmen.

 

Der gebürtige Flensburger war nach seinem Studium der Sozialökonomie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel von 1994-2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die HIS Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover tätig. In den Jahren 1996-2005 hat er das BMBF zu alternativen Finanzierungsinstrumenten im Hochschulbau beraten. 2000 kam er nach Rheinland-Pfalz, wo er im Auftrag der Landeshochschulpräsidentenkonferenz ein Projekt zum Flächenmanagement koordinierte. 2002 übernahm er die Leitung der Abteilung Immobilien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Jahr 2007 kehrte er in seine Heimatstadt Flensburg zurück und war dort über zwei Wahlperioden bis 2019 Kanzler der Europa-Universität Flensburg. Es folgten freiberufliche Beratertätigkeiten und eine Interimsgeschäftsführung des Zentrums für Wissenschaftsmanagement in Speyer. Im Februar 2021 übernahm Frank Kupfer das Amt des kommissarischen Kanzlers der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung und trug maßgeblich zum Gelingen der Verlegung der Hochschule an den neuen Standort Koblenz bei. Mit der ordentlichen Bestellung zum Hochschulkanzler übernimmt Frank Kupfer nun satzungsgemäß auch die Geschäftsführung der Trägergesellschaft Cusanus Treuhand gGmbH.

 

Prof. Dr. Lars Hochmann, Sprecher des Akademischen Senats, begrüßt die Wahl: „Die vielfältigen und langjährigen Leitungserfahrungen im deutschen Wissenschaftssystem, die Frank Kupfer mitbringt, sind ein wertvoller Schatz für unsere junge Hochschule. Danke, Frank, dass Du Dein Wissen, Deine Begeisterung und Dein Engagement in unsere Hochschule einbringst. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Dir!“

 

„Unsere Hochschule in freier Trägerschaft weiter aufzubauen und als erste Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in der Bildungslandschaft zu etablieren, ist nicht zuletzt in den heutigen Krisenzeiten auch eine große institutionelle Herausforderung“, erklärt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Silja Graupe. „Ich bin sehr froh, dass Frank Kupfer uns nun bei der Bewältigung dieser Aufgabe uneingeschränkt zur Seite steht.“