Fünf Jahre Plurale Ökonomik!

Foto: Facebook/Plurale Ökonomik Jena

Um die 60 Personen nahmen am 4. November an der Mitgliederversammlung des Netzwerk für Plurale Ökonomik e.V. teil. Aus einem Zusammenschluss von drei Lokalgruppen 2012 ist inzwischen ein breites Netzwerk aus über dreißig Lokalgruppen erwachsen. Hier engagieren sich Studierende dafür, dass die gängige Lehrmeinung reflektierter vermittelt wird. Sie fordern Dogmengeschichte, Theorien- und Methodenvielfalt und vermissen kritische Reflexion.

Lokal bilden sich die Mitglieder in Lesekreisen selbst, organisieren Ringvorlesungen, kritische Seminare und stehen vielerorts in regem Austausch mit ihren Professor_innen. Im gesamten deutschsprachigen Raum hat der Zusammenschluss, die gemeinsame Pressearbeit und Organisation bereits viele Früchte getragen:

Auf der Website Exploring Economics kann man sich nun leicht über verschiedene Zugänge zu wirtschaftlichen Themen informieren. 2018 wird zum zweiten Mal eine Sommerakademie für 90 Studierende organisiert. Regelmäßige Artikel in überregionalen Medien haben dazu beigetragen, dass nun bereits zwei Professuren für Plurale Ökonomik eingerichtet werden.

Die Cusanus Hochschule ist mit dieser Bewegung eng verwoben und hat einige Impulse aus dieser Bewegung in ihrer Gründung aufgenommen. Dementsprechend besteht weiterhin ein enger inhaltlicher Austausch. So haben zuletzt Frau Prof. Silja Graupe und Florian Rommel (M.A.) vom Institut für Ökonomie am 25. Oktober zugleich die Ringvorlesungen an den Universitäten in Tübingen und Göttingen gehalten. Florian Rommel freute sich über die Gelegenheit, im Anschluss an die Mitgliederversammlung in Jena öffentlich über vier konkrete Arten von Pluralismus vorzutragen.