„Gesellschaftsgestaltung auf den Ohren“: Studierende der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung starten den Podcast „studies4future“

Wirtschaftliche Vorgänge sind geprägt von institutionalisierten Handlungsgewohnheiten und ökonomischen Theorien. Nach ihnen wird gesellschaftlich gedacht und politisch agiert. Doch sie sind nicht zwangsläufig gesetzt. Allein die Natur kann der Wirtschaft vorschreiben, was möglich und was endlich ist. Unter dieser Prämisse machen sich vier Studierende des Ökonomie-Bachelors der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung auf den Weg, die Krisen unserer Zeit zu ergründen. Seit dem 20. Februar 2021 führen sie in ihrer neuen Podcast-Reihe „studies4future“ in zweiwöchigem Turnus mit Aktivist*innen, Expert*innen und engagierten Akteur*innen aus Politik und Wissenschaft Interviews und Gespräche über dieses Thema.

Denn was Finanzkrisen, die Klimakrise und die globale Ungleichheit eint, ist zweierlei: Man kann sie nur verstehen und Lösungen finden, indem man sie in Zusammenhang miteinander stellt und es wagt, wirtschaftliche Strukturen und kulturelle Gewohnheiten als veränderbar anzusehen.

„Den planetaren Grenzen, aber auch der Bedingtheit von ökonomischen Modellen möchten wir mit ‚Möglichkeitssinn‘ begegnen“, darin sind sich Aicha Akermi, Clara Braun, Jeremias Kostial und Julius Schulze-Schilddorf einig. Neben einem tieferen Verständnis für die Krisen unserer Zeit soll es hier vor allem auch um konkrete Vorstellungen von einer gelingenden Zukunft gehen. Ein besonderer Fokus wird darauf liegen, wie ein Wirtschaftsstudium gestaltet sein muss, um Studierende in ihrer Imaginationsfähigkeit zu fördern, im kritischen Denken zu schulen und insbesondere zum aktiven Mitgestalten zu befähigen.

Den Podcast können Sie auf der Website studies4future.de, auf Spotify und demnächst auch auf Apple Podcasts hören und abonnieren.