Klares Bekenntnis zur Präsenzlehre

Auch an ihrem neuen TransformationsCampus in Koblenz wird die Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung weiterhin klar auf die Präsenzlehre setzen. „Studieren lebt vom persönlichen Austausch, dem gemeinsamen Lernen und der direkten Interaktion. Die Hochschulen sollten alles dafür tun, dieses auch in Pandemiezeiten durch innovative Konzepte und flexibles Handeln zu ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. Reinhard Loske, Präsident der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. „Wir als kleinere Hochschule mit hochmotivierten Lehrenden und Lernenden und unseren flexiblen Strukturen wollen weiterhin Vorreiterin darin sein, auch in Pandemiezeiten ein gutes Studium zu ermöglichen.“

„Zentral für uns ist, dass im Wintersemester 2021/2022 wie schon im letzten Jahr trotz der Pandemie alle Studienanfänger:innen im Rahmen einer Präsenzphase ins Studium starten können. Dafür haben wir an unserem neuen Campus in Koblenz Einführungstage vorgesehen, an die sich intensive Blockseminare anschließen werden“, erläutert Prof. Dr. Stephan Panther, Vizepräsident für Lehre und Studium. „Dadurch können sich alle gleich zu Beginn persönlich kennenlernen und ins gemeinsame Denken und Handeln kommen.“

Foto: by Uli Müller / Mekido

Für alle Studiengänge sind während des gesamten Wintersemesters zwei Drittel der Seminare in Präsenz und ein Drittel in interaktiver digitaler Form vorgesehen. Der Unterrichtskalender steht bereits verbindlich fest, so dass es eine gute Planbarkeit für alle Seiten gibt. „Auch haben wir sehr darauf geachtet, digitale Formate nur dort anzubieten, wo es von den Inhalten und der Didaktik her tatsächlich Sinn macht“, so Stephan Panther. Dabei kann die Hochschule auf guten Erfahrungen aufbauen. Denn trotz der klaren Priorität auf Präsenzlehre steht die Hochschule auch in der digitalen Lehre gut da. So sind während der Pandemie bereits vielfältige innovative Lehr- und Prüfungsformate entstanden, die ein Studieren nicht nur trotz, sondern mit und an der Corona-Krise ermöglichten. So wurden über zwei Semester öffentliche virtuelle Ringvorlesungen gehalten und kürzlich ein interaktives Online-Symposium veranstaltet, zudem sind zahlreiche studentische Podcasts und das überaus erfolgreiche studentische Forschungs- und Publikationsprojekt „Geschichten des Gelingens“ entstanden.

Natürlich unterliegt die Hochschule weiterhin der Entwicklung der Pandemie und den entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. „Wenn es behördliche Anweisungen geben wird, dass wir auf digitale Lehre umstellen müssen, werden wir dem selbstverständlich nachkommen. Das gesundheitliche Wohl der Studierenden und Lehrenden steht für uns an erster Stelle, aber erstarrte Strukturen wird es bei uns nicht geben“, erklärt Frank Kupfer, Kanzler der Hochschule. Als große Vorteile der Hochschule erweisen sich dabei ihre geringe Größe und ihr didaktisches Konzept. „Da wir ausschließlich in kleinen Gruppen unterrichten, treffen viele Bedenken, wie sie bezüglich der großen Massenuniversitäten geäußert werden, auf uns nicht zu. Zudem haben wir aufgrund unserer geringen Größe von ca. 120 Studierenden immer flexible Lösungen parat“, erläutert Frank Kupfer.

Hochschulpräsident Reinhard Loske: “Im Sommersemester 2021 konnten bereits ab Mitte Juni die meisten Jahrgänge erneut in Präsenz studieren und sich endlich einmal wieder persönlich sehen und austauschen. An die hier gemachten Erfahrungen wollen wir anknüpfen. Je mehr Studierende und Lehrende geimpft sind, desto leichter fällt es uns natürlich, einen regulären Präsenzbetrieb zu gewährleisten. Als Präsidium ermutigen wir deshalb alle, ihren Beitrag zum Gelingen eines gemeinsamen Studierens zu leisten!“