Konferenz „Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?“

Ende Juni lud die Stiftung kulturelle Erneuerung rund 200 Menschen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu einem grenzüberschreitenden Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft, Kunst und Religion nach Berlin ein. Im Rahmen der Konferenz „Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?“ wurden auf und abseits der Podien verschiedene Sichtweisen auf existentielle Probleme unserer Zeit erörtert.
Auf dem Wissenschafts-Podium diskutierte Prof. Dr. Silja Graupe von der Cusanus Hochschule mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, dem Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie sowie Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Physiker und ehemaligem Präsidenten der Humboldt Universität sowie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Mit freundlicher Genehmigung der Stiftung
kulturelle Erneuerung.
Prof. Graupe hob dabei die dringende Notwendigkeit einer neuen, reflektierten ökonomischen Hochschulbildung hervor. Ebenso berichtete sie aus ihrer Praxis an der Cusanus Hochschule, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihrer eigenen Verantwortung für die Freiheit von Forschung und Lehre durch Eigeninitiative gerecht werden können.

Einig war man sich auf dem Podium, dass es umfassender Reformen des Wissenschaftsbetriebs bedarf, damit die Wissenschaften zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit beitragen können. Die großen Übereinstimmungen zwischen den geladenen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftlern seien Rückenwind für den gesellschaftlichen Bildungsauftrag der Cusanus Hochschule, so Graupe.