Studentischer Beitrag zu zukunftsfähigen sozialen Sicherungssystemen auf der Degrowth Konferenz in Malmö

Ist die Rente sicher? Wie kann sie es werden? Und bitte ohne unliebsame gesellschaftliche Nebenwirkungen! – Seit über drei Jahren beschäftigt sich Sarah Mewes bereits mit Fragen der Altersvorsorge und sozialer Sicherungssysteme. Während ihres Masterstudiums hat sie dafür eng mit den Hannoverschen Kassen – einer betrieblichen Rentenversicherung mit strengen ökologischen und sozialen Anlagenkriterien – zusammengearbeitet. Entstanden ist dabei ein Grundrentenmodell als Alternative zur kapitalgedeckten Altersvorsorge, welches kurz vor der Umsetzung steht.

Auf der Degrowth Konferenz Ende August 2018 in Malmö, eine der wichtigsten Konferenzen für nachhaltiges und ökologisches Wirtschaften, konnte Sarah Mewes erste Ergebnisse ihrer Master-Arbeit vorstellen. In dieser beschäftigt sie sich mit der Frage, wie sich soziale Sicherungssysteme in einer Gesellschaft ohne Wirtschaftswachstum gestalten lassen. Um soziale Sicherung wachstumsunabhängig zu gestalten, braucht es Frau Mewes zufolge eine Neuformulierung der zentralen Prinzipien Erwerbsarbeit und Versicherungen, auf welchen diese beruht.

Auch nach dem Master-Abschluss an der Cusanus Hochschule ist der Weg für Sarah Mewes schon klar: Im Rahmen des neugegründeten Instituts für zukunftsfähige Ökonomien (ZOE) möchte Frau Mewes weiterhin Fragen zukunftsfähiger sozialer Sicherungssysteme nachgehen und die Umsetzung des Grundrentenmodells vorantreiben.