Tagung: Nikolaus von Kues – Denker der Großregion

CC BY-NC-ND 4.0 by Kirstin Zeyer
Unter dem Titel „Nicolas de Cues – Penseur de la Grande Région“ fand vom 3.-4. Oktober 2018 unter der wissenschaftlichen Gesamtleitung von Prof. Marie-Anne Vannier (UL, IUF) und Prof. Harald Schwaetzer (Cusanus Hochschule) ein internationales Symposion in Metz und Luxemburg zum Thema „Nikolaus von Kues – Denker der Großregion“ statt.

Der erste Teil der Tagung war am Institut européen d’écologie in Metz angesiedelt und behandelte unter anderem die Bedeutung des Cusanus für die Großregion und darüber hinaus für Europa (M.-A. Vannier, H. Schwaetzer, T. Borsche, M. Vollet). Fragen nach der ‚Einheit‘ und dem Verhältnis zur Deutschen Mystik wurden ebenso behandelt wie die Rezeption des Cusanus in Italien und die cusanische Jagd nach Büchern und nach der Wahrheit (H. Vallet, J.-C. Lagarrigue, E. Peroli, M. Corrieras).

CC BY-NC-ND 4.0 by Kirstin Zeyer
Im zweiten Teil, der unter der Leitung des Direktors, Jean Ehret, in der Luxembourg School of Religion & Society stattfand, kam Cusanus im Hinblick auf die Großregion erneut zur Sprache (J. Ehret: Luxemburg; D. Laliberté: katechetischer Einfluss), insbesondere die Rolle der Politik (I. Bocken), die Legationsreise durch die burgundischen Niederlande (K. Zeyer), aber auch die für Cusanus‘ Theologie und Philosophie bedeutende Rolle der Kunst (G.Cuozzo: M. Ficino und S. Boticelli; W. Chr. Schneider: Jan Van Eyck).

Mit Harald Schwaetzer, Tilman Borsche, Wolfgang Christian Schneider und Kirstin Zeyer sowie Matthias Vollet (Kueser Akademie) war zugleich das Institut für Philosophie der Cusanus Hochschule in größerer Besetzung vertreten.
Die Akten zum Symposion werden in der Reihe ‚Texte und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte‘ (Reihe B, Aschendorff Münster) veröffentlicht (fr./dt.). Zum Programm der Tagung gelangen Sie hier.