Willkommensfeier für neue Studierende zum Semesterauftakt

Unter den erschwerten Bedingungen strikter Corona-Regeln wurden am 10. Oktober in der Güterhalle am alten Kues Bahnhof im Rahmen einer Feier die neuen 41 Bachelor- und Master-Studierenden  der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung willkommen geheißen. Zugleich wurde das neue Semester mit dem traditionellen Gong begrüßt. Das Besondere in diesem Jahr war freilich, dass es in der Güterhalle diesmal nicht nur eine Willkommensfeier gab, sondern gleich drei aufeinander folgende, um die Abstands-, Lüftungs- und sonstige Hygieneregeln konsequent einhalten zu können.

Moderator*innen Leopold Lorenzoni und Marie Keune bei der Eröffnungsveranstaltung. Foto: CC BY-NC-ND 4.0 by CHG

Der guten Stimmung tat die notwendige Einhaltung der Regeln aber keinen Abbruch, zu groß war die Freude über das Zusammenkommen auf allen Seiten. Dabei hatte das Gelingen der Feier nicht zuletzt mit der exzellenten organisatorischen Vorbereitung durch Karina Baden von der Hochschulverwaltung und die Moderation der beiden Studierenden Marie Keune und Leopold Lorenzoni zu tun, die souverän und mit der notwendigen Portion Ironie durch das Programm führten.

Hochschulpräsident Professor Reinhard Loske begrüßte die neuen Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Ökonomie – Nachhaltigkeit – Transformation“ sowie der Masterstudiengänge „Ökonomie – Nachhaltigkeit – Gesellschaftsgestaltung“ und „Ökonomie – Verantwortung – Institutionengestaltung“ herzlich und versprach für die Hochschulleitung alles dafür zu tun, dass trotz der schwierigen Umstände der Corona-Pandemie in diesem Semester Präsenzlehre vor Ort wieder zur Regel werden kann. Diese werde zugleich durch digitale und hybride Formate ergänzt. Reinhard Loske: „Wir sind alle dafür verantwortlich, dass durch Einhaltung der Regeln gemeinsames Lernen vor Ort möglich ist und bleibt. Erfolgreiche Gesellschaftsgestaltung fängt im Kleinen an.“

Nach dem Grußwort des Präsidenten richteten der Leiter des Bachelor-Studiengangs, Professor Stephan Panther, und die Leiterin der Master-Studiengänge, Professorin Silja Graupe,ihr Wort an die neuen Studierenden und erläuterten das Grundkonzept der jeweiligen Studiengänge. Stephan Panther führte mit einem Zitat des Poeten Erich Fried ein, welches die Notwendigkeit reflektierter und gemeinsamer Gesellschaftsgestaltung treffend auf den Punkt brachte: „Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“ Ausgehend von diesem Zitat entwickelte er die faszinierende Ideenwelt einer Befähigung durch Bildung, wobei er besonderen Wert auf die Reflexion des (allzu) Selbstverständlichen und auf eine Haltung wechselseitigen Respekts und Wohlwollens in Begegnung und Diskussion legte.

Professorin Silja Graupe, Mitgründerin der Cusanus Hochschule und deren Vizepräsidentin,  führte die neuen Studierenden in die noch junge Geschichte der Hochschule ein, berichtete über die im Gründungsprozess erfolgreich überwundenen rechtlichen und institutionellen Hürden und war damit gleich bei ihren eigentlichen Themen angelangt: der Gesellschaftsgestaltung, der Institutionengestaltung und der Zukunftsgestaltung. Silja Graupe an die neuen Studierenden: „Wir sind dankbar, dass Sie zu uns gestoßen sind. Und wirfreuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen problematische Entwicklungen im Bereich der Ökonomie zu analysieren und zu kritisieren, zugleich aber auch positive Bilder und Erzählungen zu entwickeln.“

Die neuen Studierenden nahmen diesen Ball sogleich auf und präsentierten ohne große Vorbereitungszeit eigene Überlegungen und Rollenspiele zu Fragen der nachhaltigen und gerechten Gesellschaftsgestaltung. Besser ließ sich die gelungene Ankunft an der Cusanus Hochschule kaum zum Ausdruck bringen.

Präsident Reinhard Loske (2.v.r.) und Studiengangsleiter Stephan Panther (3.v.r.) mit den Studierenden des neuen BA-Studiengangs. Foto: CC BY-NC-ND 4.0 by CHG