Forschungsprofil

Foto von Wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Professor:innen und Verwaltungsmitarbeitenden der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung

Das Institut für Ökonomie geht in seiner Forschung grundlegend von einer Krise des ökonomischen Denkens und der Notwendigkeit seiner Veränderung aus. Auf der Basis einer umfassenden Reflexion der Gegenwart will es die Grundlagen für neue wissenschaftliche Zugänge zur Wirtschaft und ihre Einbettung in gesellschaftliche und ökologische Kontexte entwickeln. Hierfür arbeiten die Mitglieder des Instituts interdisziplinär (insbesondere gemeinsam mit der Kulturgeschichte, Philosophie, Politikwissenschaften, Soziologie und Ethik) und transdisziplinär (insbesondere gemeinsam mit Unternehmen und Akteur:innen der Zivilgesellschaft).

In kritischer Hinsicht untersucht das Institut die Wirkungen ökonomischer Standardtheorien auf die Gesellschaft und die Wechselwirkungen ökonomischer Theorie und Praxis im Rahmen der Ökonomisierung verschiedener Lebensbereiche, insbesondere der Bildung.

In konstruktiver Absicht arbeiten die Mitglieder des Instituts an einer Reformulierung der Ökonomie im Sinne einer lebensdienlichen, ethisch-reflektierten und pluralen Wissenschaft. Auch erforschen und entwickeln sie neue Formen der ökonomischen Bildung, die zur engagierten und reflektierten Teilhabe an ökonomischen, ökologischen und sozialen Veränderungsprozessen befähigen sollen. Zuletzt eröffnen sie durch partizipative, akteurszentrierte Forschungsansätze Gesprächs- und Handlungsräume in Ökonomie und Gesellschaft. Auf dieser Grundlage erarbeiten sie auch konkrete Ansätze zur Transformation von Wirtschaft.