Unser Forschungsverständnis

Als Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ergründen und begründen wir die Rolle von Bildung, Wissen, Vorstellungskraft und Erkenntnis in Wissenschaft und Gesellschaft.

  • Welche Verantwortung trägt das akademische Wissen für das heute vorherrschende handlungsleitende Wissen?
  • Wie sind die ideengeschichtlichen und soziokulturellen Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis?
  • Welche theoretischen Weltbilder prägen die Vorstellungswelten von Individuen und Gesellschaften, und wie lassen sich diese kreativ verändern?

Neben dieser philosophischen Tiefenreflexion arbeiten wir an konkreten drängenden Fragen der Gesellschaftsgestaltung. Dabei streben wir insbesondere die Entwicklung einer neuen zeitgemäßen Politischen Ökonomie an. In dieser geht es uns etwa um

  • Aspekte einer Transformation des Kapitalismus hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und den dafür erforderlichen politischen Rahmenbedingungen
  • die Etablierung einer Gemeinsinn-Ökonomie zur Überwindung der Ökonomisierung immer weiterer Gesellschaftsbereiche sowie
  • die Stärkung einer in demokratische Strukturen eingebetteten Ökonomie, die Gesellschaften stark gegen Populismus und autoritäre Herrschaftsformen macht.

Dabei forschen wir nicht über, sondern mit den an Problemlagen Beteiligten und kooperieren mit anderen Wissenschaftler*innen, Nichtregierungsorganisationen und politischen Entscheidungsträger*innen – stets mit dem Ziel, gemeinsam die Möglichkeiten kreativer Vorstellungskraft und verantwortlicher Handlungsfähigkeit zu erweitern.