Gesellschaftlicher Dialog

gesellschaftlicher-dialog

Mehr denn je braucht die Gesellschaft Bildungsorte ohne enge Fach- und Kulturgrenzen, die frei von ideellen und materiellen Zwängen sind. Über ihr konkretes Engagement in Lehre und Forschung hinaus eröffnet die Cusanus Hochschule solche Räume, um gemeinsam mit gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren gewohnte Bahnen des Denkens aufzudecken und zu hinterfragen und unbekanntes Terrain zu erforschen. Zusammen mit unseren Partnerinnen und Partnern aus Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik schaffen wir Formate und Strukturen, die Idee und Realität, Theorie und Praxis in der zwischenmenschlichen Begegnung und im Hinblick auf konkrete Fragen lebendig vermitteln. In diesem Rahmen wird auch das Weiterbildungsprogramm der Cusanus Hochschule entstehen.

Für diese Form des gesellschaftlichen Dialogs pflegt die Cusanus Hochschule, gemeinsam mit ihrem An-Institut, der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte, unterschiedliche Formate:

Klaus Reinhardt-Kolloquien

Die Klaus Reinhardt-Kolloquien diskutieren relevante Zeitfragen aus philosophischer Perspektive und mit Einbezug der Geistesgeschichte. Es sind Fachkolloquien, die sich an Fachkolleginnen und Fachkollegen, Studierende und interessierte Bürgerinnen und Bürger wenden. Sie finden in Zusammenarbeit mit dem „Internationalen Klaus Reinhardt- Institut“ statt. Verantwortet und organgisiert werden sie vom Institut für Philosophie.

Kueser Gespräche

Mit den „Kueser Gesprächen“ bietet die „Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte“ ein Forum, um drängende Probleme und Fragen im Spannungsfeld von Kirche, Staat und Gesellschaft zu diskutieren. Eine Besonderheit der „Kueser Gespräche“ ist, dass sie die Anregungen zum jeweiligen Problem bei Nikolaus von Kues (1401-1464) suchen, jenem frühen Europäer, der in so maßgeblicher Weise auf die neuzeitliche Ausgestaltung von Kultur und Gesellschaft gewirkt hat. Hauptreferenten auf den „Kueser Gesprächen“ waren u.a. Dr. Hans-Gert Pöttering als Präsident des Europäischen Parlaments oder Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages. 2016 wird Bundestagspräsident Dr. Nobert Lammert den Hauptvortrag halten.

Weitere Formate in Forschung und Lehre

Werkstätten neuen ökonomischen Denkens. In diesen arbeiten wir gemeinsam mit Unternehmern an konkreten Fragen der Wirtschafts- und Gesellschaftsgestaltung etwa im Hinblick auf den Umgang mit Geld und Schulden.

Masterprojekte. Unsere Master-Studierenden bearbeiten im Laufe ihres Studiums ein eigenes Forschungsprojekt. In diesen Projekten stehen sie gemeinsam mit der Hochschule in konkreten gesellschaftlichen Diskursen oder Aufgabenfeldern. Die Projekte werden regelmäßig öffentlich präsentiert.

Aktuelle Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Liste unserer aktuellen Termine.

Beispielprojekt

In dem Beitrag „Bildung für verantwortungsbewusste Unternehmertum“ finden Sie ein Beispiel, welche Bedeutung der akademischen Bildung für den gesellschaftlichen Dialog etwa mit Unternehmerinnen und Unternehmern zukommen kann.