Stimmen

Erhalten Sie hier einige persönliche Eindrücke von der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung.

Stimmen von Außen

Dr. Juliane Kronen, Gründerin und Geschäftsführerin der innatura gGmbH, Mitglied des Beirats der Hochschule

„Die Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung macht in ihrem Studienkonzept eindrucksvoll bewusst, dass die Reduzierung wirtschaftlichen Handelns auf klassische eindimensionale Modelle uns nicht helfen wird, die Fragestellungen der Zukunft zu lösen.

Das Konzept erinnert uns, dass ökonomisches Handeln stets in Gesellschaft, Umwelt und Bildung eingebettet ist und auch vor diesem Hintergrund bewertet werden will. Dies wird in der spezialisierten Ausbildung anderer Hochschulen gerne vergessen. Insbesondere für die Ausbildung zukünftiger Sozialunternehmer erwarte ich mir neue Impulse und unterstütze die Hochschule gerne von Beginn an.“

Prof. Dr. Jakob Kapeller, Leiter des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft, Linz

„Der Masterstudiengang ‚Ökonomie‘ der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung bietet eine facettenreiche und philosophisch fundierte Auseinandersetzung mit den zentralen sozialen und ökonomischen Problemen unserer Zeit und versucht dabei auch neue Wege zu deren Lösung anzuleiten und zu erproben.

Gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Einseitigkeit standardökonomischer Forschung ist dieses Angebot ein höchst willkommener Beitrag zu mehr Vielfalt in ökonomischen Diskursen.“

Prof. Thomas Fehrmann, Bundesbankdirektor und Kuratoriumsmitglied der Hochschule

„Studiengänge in Ökonomie konzentrieren sich heute größtenteils auf die Einübung von Methoden und Tools. Der Master-Studiengang ‚Ökonomie‘ der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung vertieft die Reflexion dessen, was die Wirtschaftswissenschaften methodisch voraussetzen.

Angesichts der gesellschaftlichen Rolle der Wirtschaft stellt das Angebot der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung eine hochwillkommene Ergänzung dar. Ökonomie ist ohne übergeordneten Bezug unfertig und bedarf einer gesellschaftlichen und ethischen Verankerung. Diese (Rück-)Besinnung auf den Ursprung der Volkswirtschaftslehre ist längst überfällig: für alle, die die grundständige Lehre der Ökonomie mit einer Reflexion abrunden wollen; unverzichtbar für diejenigen, die in der ökonomischen Bildung im weitesten Sinn Verantwortung übernehmen wollen.“

Rolf Gänz, Geschäftsführer von Altantic C GmbH, Bernkastel-Kues

„Es freut mich sehr, dass in Bernkastel-Kues eine Hochschule entstanden ist, die Studenten lehrt, wie mit philosophischen Ansätzen und Reflexionen praktische Lösungsansätze für gegenwärtige gesellschaftliche und ökonomische Problemstellungen entwickelt werden können.

Die Inhalte und der interdisziplinäre Ansatz der Master-Studiengänge ermöglichen eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Dieser Austausch zwischen der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist mehr als förderungswürdig. Daher sehen wir die Cusanus Hochschule als wertvollen Zugewinn für die Stadt und unsere Region.“

Stimmen aus der Hochschule

Anna Grebe, Absolventin des Masterstudiengangs ‚Ökonomie‘

„Mein Forschungsprojekt im Rahmen des Masterstudiengangs Ökonomie war eingebettet in einen größeren Forschungskontext des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Im Sinne einer transformativen Forschung unter dem Titel ‚Mitgestaltung urbaner Transformationsprozesse durch Bürgerinitiativen‘ ging es mitunter darum, gemeinsam mit Akteur_innen aus Politik und Zivilgesellschaft, zu untersuchen, auf welchen Wegen diese ihr Stadtquartier mitgestalten können und welche Zukunftsvorstellungen sie dabei leiten.

Eingebettet in das interdisziplinäre und plurale Fachstudium an der Cusanus Hochschule ermöglichte mir die Auseinandersetzung mit dieser Fragestellung eine wichtige Lernerfahrung, wie ich als engagierte und partizipative Forscherin Gesellschaft verantwortungsvoll mitge- stalten kann.

Durch die Praxispartnerschaft zwischen der Cusanus Hochschule und dem Wuppertal Institut war ich unmittelbar an der Ausführung wissenschaftlicher Ansätze beteiligt, und ich konnte meine eigene Rolle als Forscherin sowie mein Verhältnis zur Gesellschaft reflektieren und die Erfahrungen für meine weitere Tätigkeit als Forscherin nutzbar machen.“

Alexander Reppening, Student im Masterstudiengang ‚Ökonomie‘

„An der Cusanus Hochschule lerne ich in akademischer und persönlicher Hinsicht so viel, so gern und so intensiv wie an keinem anderen Bildungsort zuvor. Das systematische Hinterfragen von gewohnten Denkmustern und die Reflexion der eigenen Fähigkeiten und Ziele bereiten mich sehr gut auf eine (Arbeits-)Welt vor, die sich fortlaufend und in wachsender Geschwindigkeit wandelt.

Besonders helfen mir die vielfältigen fachspezifischen und interdisziplinären Perspektiven, gerade auch aus der Philo- sophie. Sie alle vereinen sich zu einem fruchtbaren Boden für mein Handeln. Während meiner Praktikumstätigkeit für den ‚Alternativen Nobelpreis‘, der Menschen und Organisationen auszeichnet, die sich für menschenwürdige Lebensweisen engagieren, konnte ich in diesem Zusammenhang erkennen, dass die Chancen für sozialen Wan- del vor allem in gesellschaftlichen Grenz- bereichen liegen. Und zwar dort, wo die Grenzen von Wissenschaft und Praxis neu definiert und reflektiert werden. Die Cusanus Hochschule befähigt mich, selbst an diesen Grenzen verantwortungsvoll tätig zu werden.“

Prof. Dr. Silja Graupe, Instituts- und Studiengangsleiterin MA Ökonomie

„Das geistige Wirken in der Menschheit, so eine Einsicht Wilhelm von Humboldts, kann nur als Zusammenwirken gedeihen. Der eine hat den anderen zu begeistern; hierfür muss die innere Organisation akademischer Bildung ein ‚ununterbrochenes, sich immer selbst wieder belebendes, aber ungezwungenes und absichtsloses Zusammenwirken hervorbringen und unterhalten.‘

In diesem Sinne wollen wir an der Cusanus Hochschule nicht nur innovativ über Wirtschafts- und Gesellschaftsgestaltung lehren, sondern zugleich praktisch Beispiel für eine solche Gestaltung geben. Wir wollen Bildung sowohl inhaltlich als auch strukturell erneuern.“

Weitere Stimmen von unseren Partner*innen, Förderer*innen und Spender*innen finden Sie hier.