Schwerpunkt

Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung

Im Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung stehen die Ökonomisierung der Lebenswelten und ihre Alternativen im Mittelpunkt. Es geht darum:

Foto: Lorenz Ottilinger
  • die Ausbreitung marktwirtschaftlicher Prinzipien auf Bereiche, in denen ökonomische Überlegungen vormals keine Rolle gespielt haben, detailliert zu beschreiben. Dabei werden konkrete Phänomene der Ökonomisierung analysiert, etwa in Politik, Bildung, sozialer Arbeit und staatlicher Verwaltung;
  • die Umbildung sozialer Praxis im Rahmen der Ökonomisierung, den damit einhergehenden Wandel von Menschen- und Weltbildern sowie von verbindlichen Rechtsnormen und Wertvorstellungen aus verschiedenen historischen und theoretischen Perspektiven nachzuzeichnen und in ihren Tiefenstrukturen zu analysieren;
  • die Rolle der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere des „ökonomischen Imperialismus“, für den gesellschaftlichen Wandel zu erforschen;
  • neue Formen der Selbstorganisation von Gemeinschaften zu diskutieren, Gestaltungsprozesse des öffentlichen Lebens jenseits marktförmiger Koordination und staatlicher Regulierung zu analysieren.

Die Vertiefungsrichtung besteht zum einen aus Schwerpunktmodulen im Umfang von 20 Credit Points (ECTS). Zum anderen können Sie sich in Ihrem Forschungsprojekt, Ihrer Praxis-Reflexion sowie in Ihrer Masterarbeit entsprechend spezialisieren.