Inhalte & Formate

Der Studiengang vermittelt Fähigkeiten zur Erforschung, Reflexion und Praxis verantwortlicher Gestaltung von Unternehmen und Organisationen. Konkret thematisiert er die Etablierung von Verantwortungskulturen in Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und der öffentlichen Daseinsfürsorge. Entwicklungen von Alternativen zu Ökonomisierungsprozessen im Sinne einer lebensdienlichen Gemeinsinn-Ökonomie nehmen dabei einen wesentlichen Stellenwert ein.
Der Studiengang verbindet ein umfassendes interdisziplinäres Wissen um die heutigen ökologisch-sozialen Herausforderungen der Neugestaltung der Wirtschaft mit einem transdisziplinären und handlungsorientierten Verstehen und Können der Gestaltung von Institutionen und ethisch fundiertem Handeln in Unternehmen und Organisationen.

Speziell befähigt das wissenschaftliche Fundament des Studiums

• zu der Erforschung realer Problem- und Gestaltungsfelder.
• zu der Entwicklung eines moralischen Kompasses.
• zur Sprachfähigkeit für die Krisen der Gegenwart und ihrer Ursachen.
• zu dem Wissen und Können, nachhaltige Innovationen zu imaginieren und zum Durchbruch zu verhelfen.

Sein neuartiges transdisziplinäres Erfahrungslernen befähigt zudem dazu,

• Verantwortung in Unternehmen und Organisationen zu übernehmen.
• neues ökonomisches Denken praxiswirksam werden zu lassen.
• Werte zu erhalten und ethische Innovationen zu initiieren.
• wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele ins Gleichgewicht zu bringen.

Studienverlaufsplan

Profilmerkmale des Studiengangs sind

Der Masterstudiengang “Ökonomie – Verantwortung– Institutionsgestaltung” beinhaltet Folgendes:

Welt- und Problemorientierung

Der Studiengang vermittelt transdisziplinär, d.h. problem- und wirklichkeitsorientiert, ein breites und kritisches Verständnis der sozial-ökologischen Herausforderungen der Gegenwart und die Rolle ökonomischer Prozesse darin. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einem kritischen Verständnis von komplexen und prinzipiell unvorhersehbaren Prozessen des Wandels in einer ökonomisierten Gesellschaft.

Verantwortung und Institutionsgestaltung

Spezifisch eignen sich unsere Studierenden eigenständig ein umfassendes interdisziplinäres Verständnis von Institutionen sowie ein ethisches Verständnis von Verantwortung an. Dabei setzen sie stets an konkreten Problem- und Aufgabenstellungen an und kombinieren wissenschaftliches, praktisches und philosophisch-ethisches Wissen – gerade auch in unsicheren und instabilen Situationen.

Handlungsorientiertes Gestaltungslernen

Oft droht die Rede von Verantwortung zu reiner Rhetorik zu verkommen. Das Alleinstellungsmerkmal des Studienganges ist sein didaktisches Konzept, das auf ein innovatives Erfahrungs- und Handlungslernen setzt, um Fragen der Gestaltung von Verantwortungskulturen nicht nur rein konzeptionell, sondern im konkreten Wechselspiel von Theorie und Praxis, Denken und Handeln, wissenschaftlichem und praktischem Wissen zu bearbeiten.

Partizipatives Lehren und Lernen

In den zentralen Modulen des Studiengangs arbeiten wir in didaktischen Formaten, in denen Studierende gemeinsam mit Praktiker_innen reale Probleme werte-orientierten Wirtschaftens und nachhaltiger Institutionsgestaltung identifizieren, beraten und lösen und so neues ökonomisches Denken und Verantwortungskulturen unmittelbar in der Praxis erproben und wissenschaftsbasiert reflektieren. Sie arbeiten dafür in Teams, in denen sie selbst eine Verantwortungskultur exemplarisch realisieren und evaluieren. Die entsprechenden transdisziplinären Forschungsmethoden werden hierfür fundiert vermittelt.

Gesellschaftsorientierte Philosophie

Wir integrieren gesellschaftsorientierte Philosophie, wie Sozialphilosophie und Ethik, aber auch Erkenntnistheorie und Phänomenologie in unsere Auseinandersetzung mit Prozessen gesellschaftlicher Transformation. Fragen der Verantwortung, der ethischen Selbstreflexion und der Werteorientierung sind auf diese Weise kein nettes Anhängsel, sondern integraler Bestandteil der Gegenwartsanalyse und Handlungsorientierung.

Persönlichkeitsbildung

In den Studia humanitatis bilden und entwickeln sich unsere Studierenden in allen Studienjahren als eigenständige Persönlichkeiten weiter – im Hinblick etwa auf Fragen des Sinns und Gemeinsinns ebenso wie der Verantwortung und Kreativität.

Modulhandbuch und Prüfungsordnung

Das Modulhandbuch können Sie hier herunterladen.

Auf einen Blick

Studienfach Ökonomie, Ethik, nachhaltige und strategische Organisations- und Unternehmensgestaltung
Studienabschluss Master of Arts
Akkreditierung/ Anerkennung Akkreditierungsagentur AHPGS; Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz
Regelstudienzeit Zwei Jahre (Vollzeit)
Studienplätze Maximal 20 pro Jahrgang = intensive Betreuung der Studierenden
Form des Studiums Präsenzstudium im Blockunterricht – Wohnen und Arbeiten auch außerhalb des Studienstandortes möglich. Mehr Informationen hier.
Lehrpersonal Eine Auflistung des Lehrpersonals finden Sie hier.
Studienbeginn Jährlich zum Wintersemester ab Oktober 2020
Studienort Bernkastel-Kues
Studienbeiträge max. 400,- € pro Monat (den genauen Betrag werden wir alsbald bekanntgeben),
max 9.600,- € insgesamt (Selbstzahler_innen)
Stipendien Bei hoher Motivation und sehr guten Leistungen besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu beantragen. Zudem unterhält die Cusanus Studierendengemeinschaft e.V. ein eigenes leistungsunabhängiges, bedarfsorientiertes Stipendienmodell.

Und was soll man später mal damit machen? Wir meinen, Vieles: